Hostel Depot 195

Der Lagerplatz in Winterthur – ein ikonischer Platz im Herzen von Winterthurs Industrieviertel. Er vereint Funktion, Gastronomie, Kultur und viele weitere Aspekte an einem zentralen Ort.

Um im Rahmen der Offenen Ateliers Winterthur eine gemeinsame Ausstellung auf Beine zu stellen, setzten wir uns ebendiesen Platz als Thema.

Mein Fokus lag dabei auf dem Hostel *Depot 195*. Ich habe durch all meine Reisen eine grosse faszination für Hostels aufgebaut. Die unzähligen Geschichten, die verschiedenen Kulturen sowie die Charakteren der Gäste, die ein Hostel zusammenfährt, ergeben eine einmalige Kombination.

Schuhe und Hände erzählen Geschichten. Geschichten die einiges über die Person, zu welcher sie gehören, sagen. Diese Attribute sind der Fokus dieser Fotoreihe. Es soll einer rudimentären Charakterisierung dienen, welche die Betrachter neugierig macht, mehr über diese Person zu erfahren.

Dänu, Kursleiter für KV-Lernende. Besucht Winterthur aufgrund seiner Arbeit, da er gerade hier in Winterthur unterrichtet. Ursprünglich aus dem Berner Oberland, lebt er jetzt aber in Österreich. Ins Hostel kommt er wegen den Menschen und der Atmosphäre. Etwas, dass die teureren Hotels in seinen Augen nicht bieten können.
Marc, der Texaner aus dem Wallis. Seine bewegte Lebensgeschichte führte ihn von den Weiten des Amerikanischen Südens, über die Surfstrände von Kalifornien bis ins beschauliche Wallis. Und nun eben auch in Winterthur. Temporär lebt er aufgrund seiner Arbeit auf dem Bau hier im Hostel. Hier findet der passionierte Longboarder eine bezahlbare und trotzdem gemütliche Unterkunft.
Graziella, Finanzmathematikerin aus Winterthur. Aufgrund von Renovationsarbeiten in ihrer Wohnung lebt sie mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn für einige Tage im Hostel. Da Graziellas Schwester beim Umbau des Hostels involviert war, sah sie ihre aktuelle Situation als guten Grund an, mal in diesem zu übernachten.